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Das Waisenhaus "Godaif"
Im Herbst 2007 wurde das Findelkind "Little-Elsa", den Namen bekam sie von
den Schwestern der Station, auf den Stufen der Neonatologie abgelegt. Die zu
der Zeit anwesenden deutschen Schwestern kümmerten sich liebevoll um das
Neugeborene, und nach einigen Tagen tauchte natürlich die Frage auf, was mit dem
Baby geschehen würde. Dies war der Beginn unseres Kontaktes zum Waisenhaus
"Godaif" mit seinen 50 bis 60 Waisenkindern und zu all den Problemen, die sich
hinter den Mauern verbergen. Es begann eine bis heute fruchtbare Zusammenarbeit,
nachdem der damalige Leiter uns gegenüber den Wunsch nach Unterstützung
geäußert hatte. Wir schickten in den darauffolgenden 2 Jahren mit unseren
Containern Baby- und Kinderkleidung, Milchpulver, Spielzeug, Wandfarbe,
Stoffwindeln, Decken und Bezüge, Medikamente etc. Unser Schreiner fertigte
Wandtafeln und reparierte Tische und Bänke.Damit konnten wir im ersten Schritt
die Lebensumstände der Kinder wesentlich verbessern. Einen nächsten Schritt
vorwärts machten wir im April 2010: Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der
zuständigen Ministerin Salma Hassen, Ministerium für Arbeit und Soziales, eine
pädagogische Fachkraft gefunden, die die seelischen und mentalen Bedürfnisse der
Kinder aufgreift und mit vielfältigen Förderungsangeboten gezielt auf diese
Defizite eingehen kann. Für die nahe Zukunft planen wir den Aufbau eines
Adoptions-Projekts, eritreische Familien adoptieren Waisen und werden dabei
finanziell unterstützt. Wir werden auch die Grundsanierung des Gebäudes und der
Außenanlagen sowie die technische Ausstattung (Waschmaschine) finanziell
fördern. Die Finanzierung geschieht durch Mittel der
Karl-Bröcker-Stiftung und Spendenmittel von ARCHEMED.
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